DIE HAUSKIRMES

- GESCHICHTE

EINE LANGE TRADITION
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Die Hauskirmes ist seit vielen Jahrzehnten das abschließende Highlight eines jeden Schuljahres. Alljährlich treffen sich am letzten Sonntag im Schuljahr aktuelle und ehemalige Schülerinnen und Schüler, deren Eltern, aktuelle und ehemalige Kolleginnen und Kollegen sowie Mitarbeiter und zahlreiche Freunde und Förderer des St.-Josef-Gymnasiums.

Die Schulfamilie versammelt sich, um miteinander im Austausch zu bleiben, dem Miteinander neue Impulse zu geben und miteinander in Erinnerungen zu schwelgen.

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EINE LANGE TRADITION
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Traditionell wird der Tag mit einer Eucharistiefeier begonnen, die zugleich die Möglichkeit bietet, die Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern zu begrüßen, die im folgenden Schuljahr Teil der Schul­familie werden.

Danach kann man sich über den gesamten Tag hinweg in den Trubel auf dem Schulgelände stürzen. Für die Kinder gibt es zahlreiche Mitmachangebote und das Gelände bietet mehr als genug Platz, um sich auszutoben. Auch für die älteren Besucher des Festes gibt es auf beim Rundweg durch das Gebäude und über das Gelände immer Neues zu entdecken. Darüber hinaus werden Theater- und Musikaufführungen dargeboten. Und natürlich bietet sich bei Speis und Trank die Möglichkeit gute Gespräche zu führen und den Tag zu genießen.

In jedem Jahr bildet eine große Verlosung, bei der uns zahlreiche Firmen der Region unterstützen, mit ihren sehr attraktiven Preisen den krönenden Schlussakt.

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AKTION 2021

Liebe Missionsfreunde,

Unsere Aktion 2021 führt uns diesmal nach Mugoiri in Kenia, ein Gebiet ca. dreißig Kilometer von Muranga, einer Millionenstadt in Zentralafrika. Der Ort wird hauptsächlich vom Stamm der Kikuyu bewohnt. Die Schwestern – eine Kongregation der kleinen Missionare der Barmherzigkeit – bitten uns, ihnen zu helfen. Sie haben dort seit 1979 eine Klinik und Kindergärten aufgebaut. Die Familien in den Dörfern verdienen ihren Lebensunterhalt oft nur durch Feldarbeit oder einige auch mit Handwerk. Wenn es zu Dürre kommt, und das passiert immer öfter und langanhaltend, die Nahrung und das Wasser knapp sind, kommt es massiv zu Hunger und Unterernährung, insbesondere für die Jüngsten. Vom Staat ist keine Hilfe zu erwarten. Hinzu kommt das große Analphabetismus-Problem, dies liegt bei 24 Prozent. In Slums oder auf dem Land schließen nur 10 Prozent der Kinder die Grundschule ab. Es fehlt an Gebäuden, Toiletten, Büchern, Lehrkräften, vor allem an guten, ausgebildeten Pädagogen.      

   
Deshalb legen die Schwestern großen Wert auf die Mission, die Kinder zu erziehen und anzuleiten, damit sie aus dem Kreis der Armut und Rückständigkeit herauskommen können, der Quelle vieler Leiden und Probleme in den Dörfern.
Gerade die Kenianer haben einen großen Bildungshunger, aber keine Mittel für eine gute Ausbildung. Besonders schwierig ist die Lage für junge Frauen.

Bisher konnten die Ordensschwestern durch medizinische und pädagogische Hilfe, vor allem auch die Frauen unterstützen und ein Ernährungsprojekt für Kinder und Risikogruppen (AIDS, Diabetiker) durchführen.


Die Einrichtungen der Kindergärten und Vorschule soll nun erweitert werden. In Kenia gibt es die sogenannte Baby-Class, hier wird mehr Wert auf Lernen denn auf Spielen gelegt. Zuhause spricht man in den Familien meist eine Stammessprache, im Kindergarten lernen sie bereits Suaheli und Englisch. Deshalb ist es dringend nötig mit dem Bau weiterer Räume, Schlafzimmer und Spielzimmer, zu beginnen, um die Kinder aufzufangen. Des Weiteren muss gerade jetzt auch auf mehr Hygiene geachtet werden. Somit sind in der Planung Badezimmer, Duschen und die Sicherstellung des dauerhaften Zugangs zu Wasser. Dringend ist die Installation von Dachrinnen, Regenwassersammeltanks, ein ordentlicher Anschluss an das Wassersystem, um sicherzustellen, dass kein Trinkwassermangel in Dürrezeiten herrscht.
In Kenia werden die Einheimischen vieles selbst machen können, doch das Gesamtprojekt veranschlagen die Schwestern mit vierzigtausend Euro, besonders auch wegen der unterschiedlichen Wasser-Installationen, die in der Stadt bestellt werden.
So geben wir die Bitten um Spenden an Sie weiter. Und sagen von Herzen: DANKE!
Gott segne Sie!      


Ihr
Pater Norbert Maier MSF
Missionsprokurator
Kirchplatz 3
56290 Lütz

IBAN  DE24 6535 1260 01340 47410    
BIC     SOLADES1BAL
 

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